Vorsitzender: Lucas Rejkjær

Über einen Ort mit Platz für alle

Kannst du es hören?

Den Applaus und die rhythmischen „Zu-ga-be“-Rufe des Publikums. Das ist der Klang einer Gemeinschaft, in der junge Menschen Dinge auf die Beine stellen.

Der 23-jährige Lucas Rejkjær war eigentlich nur als Begleitung einer Freundin das erste Mal im „Kælderen“ (Der Keller), aber ehe er sich versah, wurde er ehrenamtlicher Helfer. Nach zweieinhalb Jahren war er schließlich auch der Vorsitzende.

Im Kælderen wird Initiative belohnt, und die Gruppe der Ehrenamtlichen entscheidet selbst, wofür sie ihren Raum nutzen möchte. Wenn man Musik liebt, kann man eine Band buchen. Wenn man eher Lust auf ein Quiz, Comedy oder einen Poetry-Slam hat, organisiert man einfach so einen Abend. Oder man lädt zu einem Vinyl-Abend ein, bei dem jeder seine eigenen Platten mitbringen und sich als DJ ausprobieren kann.

Es wird fast nie Eintritt verlangt, und die Preise an der Bar sind überschaubar – selbst mit BAföG bzw. staatlicher Unterstützung im Elternhaus. Schließlich soll jeder ins Kælderen kommen können, und es ist ein Ort, an dem man schnell neue Freunde findet, erzählt Lucas. Wenn man Lust hat, etwas Schönes zu unternehmen, ist man im Kælderen niemals allein.