Über Sprünge und Urlaubsstimmung am Hafen
Kannst du es hören?
Das harte Klatschen, wenn das Wakeboard nach einem Sprung auf dem Wasser landet, vermischt sich mit Lachen und Kreischen aus dem benachbarten Freizeitpark. Vor dem Café sitzen die Leute entspannt in knallbunten Palettenmöbeln und plaudern miteinander.
Der 17-jährige Magnus, sein großer Bruder Noah und drei ihrer Freunde haben ihre Neoprenanzüge angezogen, und gleich sind sie an der Reihe, sich im Cablepark über Kicker und Rails ziehen zu lassen – mit einem Board unter den Füßen. Magnus hat beschlossen, dass er in diesem Jahr einen „Air Trick“ lernen will, bei dem er das Board scharf dreht und ganz ohne Schanze in die Luft gezogen wird. Ein missglückter Versuch hat ihm früher einmal eine Gehirnerschütterung eingebracht, aber diesen Sommer will er es unbedingt schaffen.
Bei gutem Wetter findet man Magnus, Noah und ihre Freunde fast immer am Hafen. In den Sommerferien kann es sogar jeden einzelnen Tag sein. Manchmal haben die Brüder ihre Eltern dabei, manchmal ihre Tante und ihren Onkel. Es ist nämlich der Ort ihrer Cousine Elisabeth. Sie ist nach sieben Jahren in der Karibik nach Struer zurückgekehrt – und die Atmosphäre hat sie mitgebracht. „Everyday’s a good day“ ist daher das Motto, und die Urlaubsstimmung ist selbst an einem Mittwoch spürbar.

