Wald Schaffen. Gemeinsam.
Kannst du es hören?
Das Knistern des Lagerfeuers und der Pfannkuchenteig, der zischt, wenn er in die kleine Pfanne gegossen wird. Erwachsene, die leise plaudern, während die Kinder zwischen den Bäumen Fangen spielen.
Struers Folkeskov (Struers Volks- und Gemeinschaftswald) ist nicht nur ein Projekt zur Förderung der Artenvielfalt. Es ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen und Gemeinschaft entsteht. Achten Sie auf das kleine „s“ im Namen. Es ist der Wald von ganz Struer.
Obwohl der Wald erst fünf Jahre alt ist, kann man sich an einigen Stellen schon ein wenig verlieren. Bald werden die Freiwilligen auch die Zäune entfernen, die die empfindlichen Bäume vor hungrigen Rehen schützen sollten. Gemeinsam mit einigen Schulkindern der Stadt sind die Freiwilligen auch schon dabei, die schnell wachsenden Ammenbäume zu fällen. So bekommen die kleinen Eichen, zu deren Schutz sie gepflanzt wurden, endlich Platz und Licht, um zu wachsen. Die Ammenbäume werden direkt vor Ort zu Holzstämmen für den Tisch der Außenküche und für einen Unterstand verarbeitet, damit das Holz fürs Lagerfeuer immer trocken bleibt.
Es ist harte Arbeit, der Natur Raum zu geben, aber es hilft, mit Kaffee, Brötchen und einem guten Gespräch über Generationen, politische Überzeugungen und Bildungshintergründe hinweg zu beginnen. Alle haben das gleiche Ziel: Einen Wald zu schaffen, in dem sowohl die Natur als auch die Gemeinschaft zwischen den Menschen aufblühen.

